Unsere ersten beiden Informationsabende zur Waldorfpädagogik im Schulalter waren von interessierten Eltern besucht. Wir konnten gut ins Gespräch kommen. Vielen Eltern ist eine gute Schule in ereichbarer Nähe sehr wichtig. Die Familien fühlen sich wohl in Wilhelmsburg und erleben mit Interesse den Wandel, den der Stadtteil in den letzten Jahren gemacht hat. Trotz Befürchtungen ist Wilhelmsburg ein Stadtteil geblieben, der viel kreativen Freiraum bietet und der vielfältige Begegungen zulässt.   Zu einer guten Bildungslandschaft gehören auch freie Schulen dazu, und Eltern ist es sehr wichtig, dass die Schulen in freier Trägerschaft offen für bildungsbenachteiligte Familien sind. Uns hat diese Botschaft sehr gefreut, denn als interkulturelle Waldorfschule i.G. erhoffen wir, dass im Elternkreis eine echte Solidargemeinschaft entstehen kann.  Am ersten Schultag begegnen die Kinder den anderen Kindern ihrer Klasse, also den Menschen, mit denen sie jugendlich und erwachsen werden, denn die Waldorfschule ist eine Schule, in der gemeinsam bis zur 11. Klasse gelernt wird. Alle Kinder lernen stricken und alle Jugendlichen schmieden, alle spielen Theater, alle machen ein Praktikum auf einem Bauernhof, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Das neue Schulkind gibt am 1. Tag der Lehrkraft die Hand, die es 8 Jahre begleiten wird. Und auch die Eltern schauen sich interessiert um: Da sind die Fachlehrkräfte und da sind die anderen Eltern, mit denen in den nächsten Jahren viel erlebt wird, denn Waldorfeltern treffen sich nicht nur auf Elternabenden.  Was in der Schule gelernt wird und wie, war Thema der beiden Elterninformationsabende mit Sebastian Schuberth aus der Rudolf Steiner Schule in Harburg und Birgit Löwe aus der Rudolf Steiner Schule Bergedorf.  Den Abschluss der Abende machte immer die herzliche Einladung: Tun Sie mit, damit eine Freie Waldorfschule in und für Wilhelmsburg entstehen kann!  Gestalten Sie mit und bringen Sie sich ein, denn Waldorfschulen bauen auf Elterninitiative.  Herzlichen Dank für das Zuhören, die interessierten Fragen und die Anregungen,  sagt die Initiaitive Interkulturelle Waldorfschule Wilhelmsburg i.G. (in Gründung).

Rückblick auf die ersten Informationsabende

November 2018

Unsere ersten beiden Informationsabende zur Waldorfpädagogik im Schulalter waren von interessierten Eltern besucht. Wir konnten gut ins Gespräch kommen. Vielen Eltern ist eine gute Schule in ereichbarer Nähe sehr wichtig. Die Familien fühlen sich wohl in Wilhelmsburg …

      Kleine Kinder werden groß und wohlmöglich bald Schulkinder! Die Schultüte symbolisiert immer einen grossen Schritt für die Kinder und ihre Eltern, denn in der Schule wird Vieles ganz anders sein als im Kindergarten oder zu Hause. Auch der Ansatz der Waldorfpädagogik ändert sich, davon wollen wir Ihnen erzählen.  Im letzten Herbst fand zu diesem Thema bereits eine Veranstaltung im Bürgerhaus Wilhelmsburg statt. Freunde aus Alanya in der Türkei, aus Berlin und Hamburg-Harburg waren bei uns zu Gast und hielten Vorträge über die Waldorfpädagogik im Schulalter. Zwischendurch wurde gesungen und gemalt, auch konnten wir erleben, was man unter Eurythmie versteht.   Dieses Jahr möchten wir Ihnen eine Reihe von Gesprächsabenden anbieten, um individuellere Begegnungen mit der Waldorfpädagogik im Schulalter zu ermöglichen.   Am Auftaktabend, Freitag 26. Oktober hat Sebastian Schuberth, Klassenlehrer in unserer Patenschule Harburg ein Impulsreferat gehalten. Das anschliessende Gespräch zwischen Eltern und Waldorfpädagogen war lebendig und voll Aufbruchstimmung.  Wir laden Sie sehr herzlich zu unserem 2. Abend ein:  Am  Freitag, den 23.11. um 19 Uhr  in den Kindergartenräumen Veringstrasse 3   Es war der Wunsch, etwas aus dem Unterricht in den ersten zwei Klassen zu erfahren. Waldorflehrerin Birgit Löwe wird ein Impulsreferat zum 1. und 2. Schuljahr halten und am Beispiel des Formenzeichnens können praktisch eigene Erfahrungen gemacht werden.  Im Dezember planen wir einen 3. Abend (mit Sebastian Schuberth).  Über den gegenwärtigen Stand der Schulgründung und die nächsten Schritte informiert Sie sehr gerne  Ihr Team der Interkulturellen Waldorfschule Wilhelmsburg i.G.

Gesprächsabende: Individuelle Begegnungen mit der Waldorfpädagogik im Schulalter

November 2018

Dieses Jahr möchten wir Ihnen eine Reihe von Gesprächsabenden anbieten, um individuelle Begegnungen mit der Waldorfpädagogik im Schulalter zu ermöglichen. Der 2. Abend, zu dem wir Sie sehr herzlich einladen möchten, findet am

Freitag, den 23. November um 19 Uhr

in den Räumen des Interkulturellen Waldorfkindergartens, Veringstraße 3, statt.

       … Auf dem Reiherstiegfest haben WaldorflehrerInnen mit Kindern Wasserfarben gemalt. Es war erstaunlich, wie innig sich die Kinder inmitten des Trubels rundherum auf die Farben eingelassen haben. Diese Stimmung war ein Kunstwerk. Es sind auch Wasserfarbenkunstwerke entstanden, das ist sehr schön. Aber am wichtigsten und schönsten ist doch der Prozess gewesen, das „Jetzt“.   Daran erinnern wir uns gerne. Auch an die interessanten Gespräche mit Eltern und Passanten. Der Kindergarten war auch da, am Stand bei uns war es mal wieder wie Familientreffen!  Genau wie das ganze Fest: „family of man“ , ob auf der Bühne oder an und in den Ständen. Das Reihersteigsfest war mal wieder von einer besonderen Herzlichkeit!

Reiherstiegfest 2018

9.September 2018

„Eine gute Schulstunde ist ein Kunstwerk.

Eine Stunde kann nicht einfach gehalten werden,

sie wird zwischen Kindern und Lehrern geschaffen.

R. Steiner

Obwohl wir noch keine Schule sind, haben wir schon einmal eine Schulstunde gehabt…

      Infostand auf dem Flohzinn  Jeden 1. Sonntag im Monat 11- 15 Uhr  Wir begrüssen Sie und Euch an unserem Stand auf dem Flohmarkt der Zinnwerke! Für die Kinder gibt es ein kreatives Angebot und Platz zum Spielen. Die Erwachsenen können sich über den Stand der Schulinitiative und über die Waldorfpädagogik im Allgemeinen informieren.  Herzlich Willkommen!   

Infostand auf dem Flohzinn

Jeden 1. Sonntag im Monat 11- 15 Uhr

Wir begrüssen Sie und Euch an unserem Stand auf dem Flohmarkt der Zinnwerke! Für die Kinder gibt es ein kreatives Angebot und Platz zum Spielen. Die Erwachsenen können sich über den Stand der Schulinitiative und der Waldorfpädagogik im Allgemeinen informieren.

Herzlich Willkommen!

      Rückblick „Free lunch society“  Sonntag, 22. April 2018  Die Initiative „Interkulturelle Waldorfschule Wilhelmsburg in Gründung“ hatte zusammen mit Minitopia zum Filmabend eingeladen. Eine ganze Menge Menschen waren in den Süden Wilhelmsburgs nach Minitopia gekommen, um den interessanten Film zum Grundeinkommen „Free lunch society“ zu sehen, Neues zu erfahren und gemeinsam zu überlegen. Klaus Strüber führte gekonnt durch den Abend und es war spannend zu hören, was die Menschen im Gesprächskreis zu sagen hatten.   Was hat denn das Grundeinkommen mit einer Waldorfschule zu tun?   Wir bekommen ein Einkommen, damit wir unsere Arbeit den Mitmenschen zur Verfügung stellen können und nicht selber unsere Kartoffeln anbauen müssen, unsere Handtücher weben, unsere Computer programmieren, ja sogar herstellen müssen usw. Unser Einkommen ist also dafür da, dass unsere Bedürfnisse gedeckt werden können, keine Be- Lohnung für getane Arbeit. Unsere Arbeit ist immer Arbeit für andere Menschen!  Rudolf Steiner, der Gründer der Waldorfschulbewegung hat sich sehr für ein gesellschafts-politisches Weiterdenken eingesetzt, in einem seiner Vorträge sagte er 1918 :  „ Der Mensch muss essen, und was gegessen wird, das muss von irgendwelchen Menschen erarbeitet werden. Der Mensch muss sich kleiden. Dasjenige, was er anzieht, müssen Leute erarbeiten. Damit ich einen Rock anziehen kann oder ein Beinkleid, müssen Menschen stundenlang ihre Arbeitskraft verwenden, um das zustandezubringen. Die arbeiten für mich. Davon lebe ich, nicht von meinem Gelde. ... Soundso viel Leute arbeiten, damit man des Lebens Minimum hat -, das ist ja untrennbar von dem anderen Gedanken, dass man das wiederum der Sozietät zurückgeben muss, nicht durch Geld, sondern wiederum durch Arbeit, was für einen gearbeitet wird. Und erst, wenn man sich verpflichtet fühlt, das Quantum von Arbeit, das für einen geleistet wird, auch wiederum zurückzuarbeiten in irgendeiner Form, erst dann hat man Interesse für seine Mitmenschen. Dass man seinen Mitmenschen sein Geld gibt, das bedeutet nur, dass man die Mitmenschen am Gängelbande, am Sklavenbande führen kann, sie zwingen kann, dass sie für einen arbeiten. Können Sie sich aus Ihrer Erfahrung nicht selbst die Antwort geben auf die Frage: Wie viele Menschen bedenken, dass Geld nur eine Anweisung auf menschliche Arbeitskraft, dass Geld nur ein Machtmittel ist? Wie viele Menschen sehen im Geiste, dass sie gar nicht da sein könnten in dieser physischen Welt, ohne dass sie der Arbeit der anderen Menschen das, was sie selbst beanspruchen für ihr Leben, verdanken? - Sich verschuldet fühlen der Gesellschaft, in der man drinnen lebt, das ist der Beginn jenes Interesses, das verlangt werden muss für eine gesunde soziale Gestaltung." GA 186, S. 45    In einer Waldorfschule wird versucht, den SchülerInnen zu vermitteln, dass die Menschenarbeit belebt wird, durch das Interesse der Menschen füreinander.

Rückblick „Free lunch society“

Sonntag, 22. April 2018

Die Initiative „Interkulturelle Waldorfschule Wilhelmsburg in Gründung“ hatte zusammen mit Minitopia zum Filmabend eingeladen. Eine ganze Menge Menschen waren in den Süden Wilhelmsburgs nach Minitopia gekommen, um den interessanten Film zum Grundeinkommen „Free lunch society“ zu sehen, Neues zu erfahren …

      Info-Tag zur Waldorfpädagogik Im Schulalter  Rückblick, 04.11.2017  Fotos: Hans Joachim Schmidt    Bericht: B. Löwe  Unser Info- Nachmittag zur Waldorfpädagogik im Schulalter glich einem kleinen Fest: Immer wieder begegneten sch freudestrahlend alte Bekannte, neue Menschen lernten sich kennen. Kinder malten, bastelten und spielten mit Oberstufenschülerinnen. Ein Büffet mit selbstgebackenen türkischen Leckereien, Apfelkuchen satt, dazu Tee aus dem Samowar, Kaffee und Kaltgetränke stand bereit. An den blumengeschmückten Tischen fanden sich immer wieder auch allgemeine Besucher aus dem Bürgerhaus ein, um sich zu entspannen und (wichtig für uns!) zu informieren. Dazu luden wir von der Initiative ein, persönlich und mit einem Informationsstand zur Waldorfpädagogik und einem Büchertisch der Rudolf Steiner Buchhandlung*.  Unsere Veranstaltung zur Waldorfpädagogik im Schulalter wurde eröffnet von Marie- Luise Sparka (3. Dame von links). Sie begrüßte die Anwesenden und entschuldigte Sebastian Schubert, der erkrankt in Harburg bleiben musste. Der Nachmittag startete ganz besonders: Stephan Knauer (1. von links) aus der Rudolf- Steiner- Schule Harburg brachte den ganzen Raum zum gemeinsamen Singen. Wir sangen „Auf der Erde steh‘ ich gern, fest mit beiden Beinen...“ , ein Lied, das in vielen Schulen am Beginn der ersten Klasse gesungen wird. Christoph Doll (2. von links) war aus Berlin angereist. Er begann seinen Vortrag bildhaft mit der Beschreibung eines allerersten Schultages in einer Waldorfschule. „Ja, so wird es dann bei und auch sein!“, dachte wohl manch eine/r der Zuhörerinnen und Zuhörer.  Viel Zeit für Gespräche bot die Kaffeepause, nach der es künstlerisch weiterging. Erst in der grossen Bewegung und dann auf dem Papier wurden unter Anleitung von Herrn Knauer Formen gezeichnet. Danach ging es wieder in die Weite: Eurythmie mit den Eurythmistinnen Friederike Schlobinski und Corinna Niel. Aus dem Eurythmie- Lehrplan der ersten Klassen wurden Übungen mit und ohne Holzkugeln gemacht. Belebt verliessen die Teilnehmer den Raum.      

  

    
       
      
         
          
             
                  
             
          

          

         
      
       
    

  


     Den ganzen Nachmittag über waren schon Orhan Demirtaş (4. v. rechts) und Hassan Öner (5. von rechts) aus Alanya dabei gewesen. Nun berichte Orhan Demirtaş aus der Bildungsdebatte in der Türkei und erzählte von der Entwicklung zur ersten Waldorfschule in der Türkei. ** Vom Norden Deutschlands bis nach Asien spannte sich erzählend das Band.  Im anschliessenden Gesprächskreis verwebten sich Türkisch und Deutsch. Es war sehr persönlich und berührend zu hören, wie die TeilnehmerInnen von ihren Erfahrungen mit der Waldorfpädagogik und den Wahrnehmungen an ihren Kindern berichteten. Ein sehr schöner interkultureller Abschluss eines intensiven Nachmittags!  Beschwingt starteten wir gleich am Montag wieder in unsere Vereinsaktivitäten, wir gehen grosse Schritte, um unsere Schulinitiative real werden zu lassen. Ein Architekturbüro hat eine Machbarkeitsstudie erstellt, und es vergeht keine Woche, ohne Gesprächstermine. Auch in unserem Verein: „Interkulturelle Waldorfpädagogik Wilhelmsburg e. V.“ geht in eine neue Phase über, denn in der Mitgliederversammlung im Dezember werden sowohl neue Mitglieder als auch ein neuer Vorstand begrüßt.     * Die Rudolf Steiner Buchhandlung in der Rothenbaumchausee 103 sieht sich nicht als Wirtschaftsunternehmen zum Zweck der Gewinnmaximierung, sondern als Teil eines weitgreifenden Netzwerkes freien Geisteslebens. Dazu tragen nicht nur die Veranstaltungen in den Räumen bei, sondern auch der Austausch mit den Kunden und Einrichtungen und Initiativen in und um Hamburg. Wichtig ist der Buchhandlung der sozialgesellschaftliche Diskurs zu aktuellen Themen.  ** In diesem blog von 2014 kann die Geschichte auf deutsch nachgelesen werden:  https://tuerkiz.wordpress.com/2014/04/01/waldorf-in-alanya-die-erste-waldorfschule-der- turkei/ 

Info-Tag zur Waldorfpädagogik Im Schulalter

Rückblick, 04. November 2017

Unser Info- Nachmittag zur Waldorfpädagogik im Schulalter glich einem kleinen Fest:
Immer wieder begegneten sch freudestrahlend alte Bekannte, neue Menschen lernten sich kennen. Kinder malten, bastelten und spielten mit Oberstufenschülerinnen.