Märchennachmittag

Rückblick 18. Februar 2018

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Für den Märchennachmittag sind die „LebensKünstler“ weit angereist: Heute morgen kamen sie zwar „nur“ aus Lübeck, doch bis dort war es für die meisten auch schon ein weiter Weg. Aus Syrien, aus dem Iran, aus Kolumbien, aus Afghanistan sind sie gekommen. Ihre Musik ging direkt in unser Herz. Gebannt lauschten unsere Gäste den 11 bis 17-jährigen Musikern. Einmal pro Woche können sich die „Lebenskünstler“ treffen. Für jedes Kind bleibt so nur 10 Minuten Unterricht bei Rami Faisal und Juan Garzon. Da sind Eigeninitiative und ganz viel Üben nötig, damit so ein schöner Auftritt möglich ist. Die Instrumente dürfen sich die Jugendlichen vom Verein „Tontalente“ leihen. Zwischen den Musikstücken wurden kleine Märchen erzählt. Mit großen Augen lauschte das kleine Publikum. Und nicht nur die Prinzessin im Märchen, die immer weinen musste, lachte dann über den gutmütig-naiven Bauern. Parissa aus dem Iran erzählte vom “Vogel Simurgh" aus ihrer Heimat. Die Vögel schenken Simurgh ihre besten Eigenschaften: Der Adler seine scharfen Augen, der Habicht seine Schnelligkeit, der Pfau seine schönen Federn... Das Wort Simurgh bedeutet im Persischen nämlich dreißig Vögel, wenn man es getrennt -"si murgh"- schreibt. „Simurgh“ ist ein Wundervogel, der die Kraft aller Vögel zusammen besitzt. Und umgegehrt wissen die anderen Vögel auch, dass sie allesamt Teil eines ganzen Einheitlichen sind. Zum Abschluss gab es noch Waffeln!