soziales miteinander

Wie in jeder anderen Waldorfschule weltweit, finden sich die SchülerInnen auch in interkulturellen Waldorfschulen zu einer Gemeinschaft zusammen, die ihre eigene Schul- und Lernkultur entwickelt. Gleichzeitig wächst eine Schulgemeinschaft zusammen, in der sich Kinder, Eltern und Lehrer in gegenseitiger Wertschätzung begegnen und ihre Schule gemeinsam gestalten.

Die gemeinsame Schulzeit – alle SchülerInnen verbringen ihre gesamte Schulzeit in einer Schule – stärkt nicht nur das Gemeinschaftsgefühl und die Vertrauensbildung innerhalb der Schulgemeinschaft, sondern sie vermittelt allen SchülerInnen auch Sicherheit und Geborgenheit und lässt häufig tiefe Freundschaften entstehen. 


Lernen in einem Klassenverband

Die Waldorfschule bietet ein breites Fächerangebot von der ersten Klasse an, damit alle SchülerInnen sich zu einer selbstbewussten, kreativen, praktisch und sozial handelnden Persönlichkeit entwickeln können. In der Unterstufe steht der bildhafte Unterricht und dessen Gesetzmäßigkeiten im Mittelpunkt – eine Grundlage, auf der der Unterrichtsstoff der Mittel- und Oberstufe eigenständig erkannt und neu aufgegriffen wird. Gleichzeitig fördert ein vielfältiger handwerklicher Unterricht die Ausdauer und die Geschicklichkeit der SchülerInnen, während der Eurythmie-Unterricht die Bildung ihrer kognitiven, emotionalen, künstlerischen und willensbildenden Fähigkeiten positiv beeinflusst.

Von der ersten bis zur elften Klasse lernen alle Schüler in einem Klassenverband. (Anschliessend gibt es das Angebot der gymnasialen Oberstufe mit dem Abitur.) Jeder kennt und schätzt die unterschiedlichen Begabungen ihrer Klassenkameraden, lernt mit Konflikten umzugehen und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Durch das Fächerangebot erhält jeder Schüler eine Vielfalt an kognitiven, handwerklichen, künstlerischen und bewegungsorientierten Fächern und so auch die Möglichkeit, zu einem denkenden, fühlenden und handelnden Menschen heranzuwachsen.